diagnostik

Hochschuleingangsdiagnostik

Mit der Reform der Hochschulzulassung im Sommer 2004 haben die Hochschulen eine stärkere Eigenverantwortung für die Auswahl „ihrer" Studierenden erhalten. Ausschlaggebend für die Studierendenauswahl werden künftig zusammen mit den jeweiligen studiengangspezifischen Anforderungen das Selbstverständnis und die Identität der einzelnen Hochschulen bzw. Fachbereiche sein. Durch die erweiterte Kompetenz bei der Auswahl von Studienbewerbern erhalten die Hochschulen bzw. Fächer die Möglichkeit und die Aufgabe, Kriterien, diagnostische Instrumente, Gewichtung der einzelnen Bestandteile und etwaige Auswahlstufen festzulegen.

Arbeiten von didaktik & diagostik in diesem Bereich befassen sich mit Analysen zur Leistungsfähigkeit möglicher Auswahlkriterien und Auswahlinstrumente, z. B. Schulnoten, Testverfahren, Auswahlgespräche, wie der Optionen zur Gestaltung des Auswahlverfahrens. Grundlegend ist in diesem Kontext die intentsive Auseinandersetzung mit Leit- und Steuerungsprinzipien unterschiedlicher Systeme.

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Arbeitsgemeinschaft Berufsgildungsforschungsnetz ReferNet