Optimierung der Praktischen Abschlussprüfung
Entwicklung von Modellvorschlägen für gewerblich-technische Berufe
Um im Neuordnungsverfahren für zukünftige Prüfungen der industriellen Metall- und Elektroberufe auf der Grundlage konkreter Vorschläge beraten zu können, initiierte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag ein mehrjähriges Projekt (1999-2001) zur Weiterentwicklung der Praktischen Abschlussprüfung. Die wissenschaftliche Begleitung übernahm das Institut für Bildungsforschung, später didaktik & diagnostik Gesellschaft für angewandte Bildungsforschung. Bei der Konzeption eines Modellvorschlags galt es zu berücksichtigen, dass die Praktische Abschlussprüfung berufliche Handlungskompetenz erfassen, Schlüsselqualifikationen integrieren, diagnostische Gütekriterien und Qualitätsstandards erfüllen und nicht zuletzt eine ökonomische und effiziente Organisation ermöglichen sollte. Dazu wurden gemeinsam mit Unternehmensvertretern Vorschläge für neue Prüfungen im so genannten Variantenmodell, aber auch hinsichtlich der gestreckten Prüfung für jeweils einen neuen industriellen Metallberuf und einen neuen industriellen Elektroberuf erarbeitet.
(Unveröffentlichter Abschlussbericht)
Einen Überblick über Hintergründe und Reformziele des Verfahrens sowie über Ansatz und Ergebnisse des Entwicklungsprojekts gibt der Artikel Neue Inhalte und Prüfungen sind gefordert. Das handlungsorientierte Prüfungskonzept der praktischen Aufgabe ist Gegenstand des Beitrags Die praktische Aufgabe - Ein zeitgemäßes Konzept zur Erfassung beruflicher Handlungskompetenz.


