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Testentwicklung zur Erfassung von Problemlösefähigkeit

Problemlösetest für die Klassenstufe 9


Im Rahmen einer Längsschnittstudie der Hamburger Behörde für Schule, Jugend und Berufsbildung (jetzt: Behörde für Bildung und Sport der Freien und Hansestadt Hamburg), die in allen Schulformen die jeweils erreichten Lernstände, Lernentwicklungen und schulbezogenen Einstellungen vom Ende der Grundschulzeit bis in die Klassenstufe 9 (Referenzschuljahr 1996/97) erfasst, erhielt das Institut für Bildungsforschung den Auftrag, einen Test zur Erfassung überfachlicher analytischer Problemlösefähigkeit zu entwickeln. Dieser Problemlösetest kam erstmals 1998 in der siebten Jahrgangsstufe zum Einsatz und wurde 2000/2001 von didaktik & diagnostik für die neunte Jahrgangsstufe weiterentwickelt.

Der Test bestehend aus drei Teilen, so genannten Projekten, dauert eine Unterrichtsstunde. Jedes Projekt greift Themen aus dem schulischen Alltag auf und verlangt von den Schülerinnen und Schülern die Bearbeitung eines entsprechenden Projektauftrags, beispielsweise das Einrichten eines Aufenthaltsraumes oder die Umsetzung von Energie- und Wassersparen in der Schule. Bearbeitung und Verständnis der Ausgangssituation und der Zielsetzung, Beschaffung relevanter Informationen, Koordination der einzelnen Arbeitsschritte bis hin zur Analyse etwaiger Fehler sind die zentralen Problemlöseanforderungen in den einzelnen Projekten. Anhand von Informationen und Fragestellungen werden die Schüler durch die Bearbeitung der Projekte geleitet.

Weitere Informationen können Sie dem Ergebnisbericht entnehmen, den der Hamburger Bildungsserver als pdf-Dokument zur Verfügung stellt.

Mitgliedschaften

Arbeitsgemeinschaft Berufsgildungsforschungsnetz ReferNet